Ehrenamtliche und Handwerker Hand in Hand

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Ehrenamtliche und Handwerker Hand in Hand
Bau des neuen Rotkreuz-Zentrums am Ofenthaler Weg liegt voll im Zeitplan – Richtfest

(dübi) Den guten Geist auf der Baustelle zum Rotkreuz-Zentrum am Ofenthaler Weg lobten alle Redner beim Richtfest. Die mächtige Halle für den Fuhrpark aller örtlichen Untergliederungen steht, jetzt steht der Innenausbau an. Auch der Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Carl-von-Heß’schen Stiftung schreitet voran.

Handwerksfirmen und ehrenamtliche Rotkreuzler arbeiten Hand in Hand. Hunderte von unentgeltlichen Arbeitsstunden hat Peter Gößmann-Schmitt vom Roten Kreuz schon koordiniert. So eine Zusammenarbeit sei nicht selbstverständlich, sagte Architekt Jürgen Lang, der vom Gerüst aus den Richtspruch zum Besten gab.

Ohne die ehrenamtlichen Stunden wäre das Projekt nicht zu schultern, dankte BRK-Kreisvorsitzende Isolde Anstötz. Sie stellte die Fertigstellung der beiden Gebäude im Dezember in Aussicht. Bereits im September werde der Rettungsdienst einziehen, ab Januar werden hier die Blutspenden abgewickelt. Die Nutzung der zwei Schulungsräume in der früheren Krankenhausverwaltung bleibe nicht auf Erste-Hilfe-Kurse und Ausbildungsabende der Wasserwacht-Jugend beschränkt. Ausgebaut werden soll die Tagespflege. Willkommen seien auch andere Gesundheitsgruppen, wie Senioren- oder Schwangerschaftsgymnastik und andere Veranstaltungen.

Die neue Fahrzeughalle bietet Platz für drei Rettungswagen samt Waschhalle, das Kleinbus-/Bootsgespann der Wasserwacht samt Duschgelegenheit nach Taucheinsätzen, den Transporter der Rettungshundestaffel, das Auto der Sanitätsbereitschaft und Lagerräume.

Anstötz dankte Sebastian Dresbach für die Projektleitung und den Rotkreuzlern für die Geduld. Nach Standortwechseln und Planungswirren bewähre sich die neue Lage. Man bewege sich im Kostenrahmen von einer Million Euro.

Die Einfügung des Baukörpers in den Hang erfreute Landrat Thomas Bold, der von einer idealen Konstellation mit den Altenheimen und dem Krankenhaus sprach. Die Lösung habe einige Verhandlungen benötigt, die beim Kreistag volle Unterstützung genoss.

Zweiter Bürgermeister Reimar Glückler ging auf den städtischen Beitrag von 75 000 Euro ein, „der Initialzündung für die Förderung des Landkreises in gleicher Höhe“. Der Standort am Friedhof wäre zwar von der Lage her besser, aber wegen anvisierter Baukosten von rund 2,5 Millionen Euro unerschwinglich gewesen.

Bilder und Text von:
Main-Post, 09.07.2010 15:18 Uhr, http://www.mainpost.de/

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