Schwimmtraining verliert an Bedeutung

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Schwimmtraining verliert an Bedeutung

Bei der Wasserwacht schauten Eltern ihren Sprösslingen beim Training zu

(si) Ein etwas anderes Schwimmtraining gab es diesmal bei der Hammelburger Wasserwacht. Anja Weigand hatte die Eltern ihrer Sprösslinge eingeladen, damit sie sich einmal hautnah vom Schwimmtrainingsablauf und von den Leistungen ihrer Kinder überzeugen konnten. Rund 50 der zur Zeit 75 Kinder aus den Jugendschwimmstunden waren mit ihren Eltern gekommen.

„Die Mütter und Väter waren beeindruckt“, sagt Jugendleiter Dennis Frey. Für ihn und den technischen Leiter, Florian Bremer, sei das eine Bestätigung der jahrelangen Arbeit und Ausbildung der Jugend. Leider jedoch verliere das richtige Schwimmen immer mehr an Bedeutung in der Gesellschaft, bedauert Frey. Oft sei bei den Kindern nach einem Schwimmkurs Schluss mit dem Schwimmen. Gerade hier sei es aber wichtig, weiterzumachen und den Schwimmstil zu festigen sowie die Ausdauer zu trainieren.

Zu wenig Zeit

Oft fehle den Kindern neben ihren schulischen Verpflichtungen auch die Zeit, ins Schwimmbad zu gehen, um wirklich zu trainieren, haben die beiden Trainer beobachtet. Dabei sei Sport im Kindesalter besonders wichtig.

Ähnlich düster sieht es laut Frey und Bremer auch mit dem Schulschwimmunterricht aus, der einen immer geringeren Stellenwert einnehme. Die Wasserwacht appelliert deshalb an alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von der Altersklasse, einmal bei der Wasserwacht vorbeizuschauen.

Besonders dankbar sind die Trainer den Schwimmstundenbetreuern sowie der Bundeswehr Hammelburg, die vorrübergehend das Standortschwimmbad zum Trainieren zur Verfügung stellt, weil derzeit ja das städtische Hallenbad saniert wird. Im Bundeswehrbad findet auch die Rettungsschwimmausbildung statt.

Bilder und Text von:
Main-Post, 21.11.2010 18:04 Uhr, http://www.mainpost.de/

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