Rekordverdächtig: 25 000 Besucher beim Frühjahrsmarkt

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Rekordverdächtig: 25 000 Besucher beim Frühjahrsmarkt

Der Frühjahrsmarkt als Vorbote lockte 25 000 Besuchern nach Hammelburg

Wurfsackwerfen bei der Wasserwacht (Foto: Gerd Schaar)

Traumwetter lockte tausende Besucher auf den traditionellen Hammelburger Frühjahrsmarkt. Wie üblich war der Besucherandrang am Sonntag viel größer als am Samstag. Marktleiter August Brendan schätzte die Anzahl auf rekordverdächtige 25 000. Die Anzahl der Verkaufsstände sei über die Jahre hinweg konstant geblieben.

„Ich bin schon von der ersten Stunde an seit drei Jahrzehnten hier Stammgast“, bestätigt Bruno Blenk. Mit seinem Riesengewürzbus versorgt der Bamberger regelmäßig die Region. Auch Tee hat Blenk im Programm, etwa den Roibuschtee „Osterhase“, passend zur Jahreszeit.

Bunt war die Vielfalt der Verkaufsstände. Angefangen von Haushaltsartikeln aus dem Küchen- und Reinigungsbereich über Blumen, Zierrat, bunten Luftballons und handgefertigter Deko bis hin zu dekorativen Brunnenfelsen, schmückenden Halbedelsteinen, wetterfesten Türen, Fenster und Terrassenzäunen reichte das Angebot der Händler.

Präsenz zeigten auch christliche Organisationen wie die Freie Christengemeinde aus Fuchsstadt. Aber auch die Aktiven der Hammelburger Tauschbörse und die Helfer des Bürgerbusses hatten ihre Infostände als „Ehrenamtszone“ aufgebaut. Die Tauschbörse sei weiterhin gefragt, bestätigt Beate Schilling: „Gartenarbeit, Kuchenbacken, Computerhilfe sind zurzeit die Renner.“ Mit dem Café Hoffnung gehe es nach dem Umzug vom Weihertor in das Pfarrzentrum erfolgreich weiter, sagte Brigitte Bauer.

Flexibilität ist gefragt

Mit Flexibilität vor Ort zeichnet sich der besondere Dienst des Bürgerbusses aus, bestätigen die ehrenamtlichen Fahrer. „Da bringen wir schon mal eine ältere Frau mit ihrem schweren Einkaufgepäck bis zu ihrer Haustüre in den umliegenden Dörfern.“ Sponsoren werden für den neuen Kleinbus gesucht, der schon vor der Tür steht. Wenn auch die Fahrer ehrenamtlich tätig sind, so kommt man nicht um die Anschaffungskosten des Autos und die deftigen Spritpreise herum.

„Wir schätzen die Atmosphäre dieses Frühjahrsmarktes“, meint Evelin Schneider, die mit ihrer Familie extra dafür aus dem Nachbarlandkreis Main-Spessart kam. „Es hat Signalwirkung, dass nun endlich der Frühling da ist“, freuten sich einige Kinder über eine Karussellfahrt, Zuckerwatte, Osterhasen und das Übungswerfen mit dem Rettungsseil bei der Wasserwacht.

Zum kulinarischen Angebot zählten auch heimische Köstlichkeiten vom Sturmiushof und die süßen Waffel-Verführungen der Belgier aus der Patenstadt Tournhout.

 

Bilder und Text von
mainpost.de, 26.03.2012

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