Fans feuerten die Wasserretter kräftig an

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Hammelburg und Bad Brückenau siegten beim Rettungsschwimmwettbewerb in Bad Kissingen

Bewährt hat sich, dass die fünf Wasserwachtortsgruppen im Landkreis Bad Kissingen und die sechs Ortsgruppen aus dem Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld ihren Rettungsschwimmwettbewerb für Jugendliche zusammenlegen. So gab es nur einen einzigen Wettbewerb, bei dem der Sieger vorher auch schon feststand, da ja nur eine Mannschaft gemeldet wurde. Um alle anderen Titel und damit um die Teilnahme an der Bezirksausscheidung wurde teilweise aber erbittert gekämpft. Die jugendlichen Wasserretter aus den beiden Landkreisen traten hier zwar gemeinsam an, wurden aber getrennt gewertet.

Insgesamt 15 Mannschaften mit je sechs Teilnehmer waren gemeldet, so dass in den drei Altersklassen fast immer auf allen Bahnen im Kissinger Hallenbad geschwommen wurde und die Anfeuerungsrufe der mitgereisten Fans und Betreuer dann umso lauter waren. Etwas bedauerlich war nur, dass von den fünf Kissinger Ortsgruppen nur drei an dem Wettbewerb teilnahmen. Maßbach und Münnerstadt mussten in Ermangelung eines Hallenbades auswärts trainieren und hatten deshalb keine Mannschaft geschickt.

Ein ähnliches Bild gab es vom Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld: Hier hatten nur Mellrichstadt und der 1600-Seelenort Wülfershausen insgesamt neun Mannschaften zum Wettbewerb geschickt. Um es vorwegzunehmen: Auch wenn Wülfershausen schon seit den 1980er Jahren kein eigenes Hallenbad mehr besitzt, die Jugendlichen sahnten bei den Preisen richtig ab, so wie auch schon in den Vorjahren.

Der Rettungsschwimmwettbewerb, der in drei Altersklassen und bei den älteren im gemischten Sechser-Team absolviert werden muss, beinhaltet für die Jüngsten (8-10 Jahre) noch viele spielerische Aufgaben. Die Älteren dagegen müssen schon handfeste Leistungen in der Wasserrettung vollbringen. Allen gemeinsam ist, dass zum schwimmerischen Teil auch die Theorie in der Wasserrettung, in Erster Hilfe sowie im Bereich Natur- und Gewässerschutz hinzukommt.

Einen breiten Raum nahm die Erste Hilfe ein. So mussten die jugendlichen Helfer etliche – gut geschminkte – Verletzte richtig verarzten. Landrat Thomas Bold, der auch die Grußworte seines Amtskollegen aus Bad Neustadt und von Oberbürgermeister Kay Blankenburg überbrachte, erinnerte daran, dass dies das zweite große Ereignis des Roten Kreuzes in Bad Kissingen gewesen sei. So habe man erst vor wenigen Tagen in der Kurstadt das 150-jährige Bestehen des Roten Kreuzes feiern können.

Wichtig sei aber, dass so ein Verband auch lebt, sagte Bold. Wie wichtig gerade die Wasserwacht sei, zeige sich daran, dass heute weniger Kinder schwimmen könnten als noch vor einigen Jahren, meinte Landrat Thomas Bold. Weitere Grußworte kamen von Thomas Schlott, dem stellvertretenden Kreisgeschäftsführer aus Bad Kissingen, und von Peter Schön, dem Wasserwachtkreisvorsitzenden Rhön-Grabfeld, sowie seinem Kissinger Amtskollegen Falk Hannemann. Die beiden nahmen auch die Siegerehrung vor. Die Sieger werden am 16. März in Dettelbach die Rhöner Farben beim Bezirksentscheid vertreten. Alle drücken ihnen die Daumen, damit sie einen Platz auf dem Siegertreppchen bekommen.

Die Siegerliste Stufe I: OG Hammelburg mit Sophia Tschepel, Lioba Schwarz, Julius Liebsch, Justus Schmid und Tesfaye Schiesser.

Stufe II: OG Hammelburg mit Alexander Stingl, Johanna Bauer, Mattheo Schneider, Philomena Reichert, Frederic Emmerth und Katharina Sitzmann.

Stufe III: OG Bad Brückenau mit Nils Baumbach, Johanna Blank, Erik Staudt, Larissa Höchemer, Viktoria Umkehr und Franka Hock.

 

Bilder und Text
von mainpost.de, 22.01.2013

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