Auf Notfälle im Wasser bestens vorbereitet

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Rettungsschwimmer vom Untermain und aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld siegten beim Bezirkswettbewerb

Rettungsschwimmwettbewerb der Wasserwachtjugend: Die Kreise Aschaffenburg und Rhön-Grabfeld waren die großen Abräumer beim Bezirkswettkampf im Schwimmbad Dettelbach. Foto: Guido Chuleck

Am Ende standen wieder diejenigen vorn, die auch in der Vergangenheit beim unterfränkischen Bezirks-Rettungsschwimmwettbewerb der Wasserwachtjugend die vorderen Plätze belegten: Die Kreise Aschaffenburg und Rhön-Grabfeld waren die großen Abräumer im Schwimmbad Dettelbach (Lkr. Kitzingen). Aufgeteilt in drei Altersklassen waren 14 Gruppen angetreten, um in der Praxis und der Theorie die Besten zu ermitteln.Bei den Jüngsten, den Rettungsschwimmern der Jahrgänge 2003-2005 (Stufe I), siegte Laufach (Kreis Aschaffenburg) mit gerade mal 128 Punkten Vorsprung bei möglichen 12 000 Punkten vor Mellrichstadt (Rhön-Grabfeld). Schöllkrippen (Aschaffenburg) setzte sich in der Stufe II (Jahrgänge 2000-2003) vor Wülfershausen (Rhön-Grabfeld) durch, und in der Stufe III (Jahrgänge 1997-1999) sicherte sich Wülfershausen den ersten Platz vor Laufach.

Diese sechs Gruppen haben sich damit für den Landeswettbewerb vom 3. bis 5. Mai im Bezirksverband Schwaben qualifiziert. „Dort werden sie, wie schon so oft, wohl auch vorderste Plätze belegen und sich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren“, sagt Sylvia Voit, Bezirksjugendleiterin der Wasserwacht.

Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Thomas Sturm ehrte sie im Beisein von Dettelbachs Bürgermeisterin Christine Konrad und Siegfried Müller, dem stellvertretenden Bezirksvorstand, die siegreichen Schwimmerinnen und Schwimmer. Die Rotkreuz-Bereitschaft Kitzingen versorgte die Kinder, Jugendlichen und ihre Betreuer nicht nur mit Mittagessen (200 Portionen waren ausgegeben worden), sondern auch mit kleinen Snacks zwischendurch.

Diese Stärkung brauchten die Kinder und Jugendlichen auch. Bei den Schwimm- und Tauchstaffeln, dem Kleiderschwimmen oder auch der Transportstaffel mit Gymnastikbällen gaben die jungen Rettungsschwimmer im wahrsten Sinne des Wortes alles. Am Nachmittag stand die Theorie auf dem Plan, es ging unter anderen um Wasserwachtwissen und Erste Hilfe. Bei der praktischen Ersten Hilfe, ebenfalls Bestandteil des Wettbewerbs, waren die Kinder und Jugendlichen „sehr gut, die machen vielen Erwachsenen was vor im Bereich Erste Hilfe“, ist Voit stolz auf die gezeigten Leistungen. Eine Sonderstation informierte über die neue Kampagne des Jugend-Rot-Kreuz, „Klimahelfer – änder‘ was bevor’s das Klima tut“.

Insgesamt, so Voit, „war es ein sehr guter Wettbewerb, wir haben sehr gute Leistungen gesehen“. Und es hat nicht eine einzige Verletzung gegeben, nicht mal ein aufgeschürftes Knie. Deren Behandlung wäre wohl auch kaum ein Problem geworden, immerhin wimmelte es in der Schwimmhalle Dettelbach neben den Rettungskräften und vom vorsorglich anwesenden Notarzt nur so von professionellen Ersthelfern . . .

Die Ergebnisse

Stufe I (Jahrgänge 2003-2005):

1. Laufach (Aschaffenburg), 10516 Punkte

2. Mellrichstadt (Rhön-Grabfeld) 10388 Punkte

3. Iphofen (Kitzingen) 9291 Punkte

4. Hammelburg (Bad Kissingen) 9081 Punkte

5. Hofheim (Haßberge) 8853 Punkte

 

Stufe II (Jahrgänge 2000-2003):

1. Schöllkrippen (Aschaffenburg) 11340 Punkte

2. Wülfershausen (Rhön-Grabfeld) 10620 Punkte

3. Hofheim (Haßberge) 9664 Punkte

4. Kitzingen (Kitzingen) 9347 Punkte

5. Hammelburg (Bad Kissingen) 8196 Punkte

 

 

Stufe III ( Jahrgänge 1997-1999):

1. Wülfershausen (Rhön-Grabfeld) 11730 Punkte

2. Laufach (Aschaffenburg) 10143 Punkte

3. Dettelbach (Kitzingen) 9364 Punkte

4. Bad Brückenau (Bad Kissingen) 7998 Punkte

Bilder und Text
von mainpost.de, 19.03.2013

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