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Übung in der eiskalten Saale wird zum Ernstfall

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Übung in der eiskalten Saale wird zum Ernstfall

Hammelburger Wasserwacht rettet am Ufer liegende Frau

Winterschwimmen: Zehn Wasserwachtler stiegen bei minus fünf Grad Celsius in die Saale.

Wie schnell eine Übung zum Ernstfall werden kann, erlebten zehn Mitglieder der Hammelburger Wasserwacht beim Winterschwimmen am Sonntagmorgen in der Saale. Sie entdeckten dabei eine an der Uferböschung liegende ältere Frau. Sie war stark unterkühlt und wurde von den Wasserwachtlern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt.

Das Winterschwimmen dient dazu, das Einsatzgebiet kennenzulernen und auch unter schwierigen Bedingungen zu erproben, so wie jetzt bei der aktuell starken Strömung. Nur durch solch eine praktische Erfahrung sei man auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet, sagen die Wasserwachtler. ‘Übung in der eiskalten Saale wird zum Ernstfall’ weiterlesen

Wasserrettungsübung BAYERN 2009 – Der Tag danach.

Wasserrettungsübung BAYERN 2009 LOGOSUPER, SUPER, SUPER aber auch ganz schön hart!

Gestern (Sonntag, 3. Mai 09) sind wir nach 60 Stunden und 25 Minuten im Einsatz wieder in Hammelburg eingetroffen.
Davon haben wir ca. 10 Stunden geschlafen und einige wenige ausgeruht. Dementsprechend fertig sind wir fünf – Andreas Kippes, Florian Bremer, Florian Keller, Markus Merz und ich (Sebastian Schlereth) – nun auch.

Diese Woche werde ich hoffentlich die Zeit finden hier einen ausführlichen Bericht zu schreiben. Anbei einige wenige Bilder die ich machen konnte, für mehr hat es im Einsatz nicht gereicht. ‘Wasserrettungsübung BAYERN 2009 – Der Tag danach.’ weiterlesen

Wasserrettungsübung BAYERN 2009 – Marschbefehl

Wasserrettungsübung BAYERN 2009 LOGO

Allgemeine Lage: Starke Regenfälle mit bis zu 200 l/m² im Zeitraum 22.-27.04.2009 haben die Zuflüsse der DONAU sowohl im Alpenraum als auch nördlich bis zu den Meldestufen 3-4 ansteigen lassen. Im Zeitraum 24.04. – 26.04. kam es in den alpennahen Landkreisen BGL, TS, RO,MB, TÖL, GAP, OAL und KE zu grossflächigen Überschwemmungen, die aber mittlerweile auf Warnstufe 3, zum Teil sogar auf Warnstufe 2 zurückgegangen sind. So sind an ILLER, WERTACH und LECH nach Rückgang der Scheitelwelle zu 90 % nur noch landwirtschaftliche Nutzflächen und Ausgleichsflächen überschwemmt. Die ISAR wird durch den Sylvensteinspeicher begrenzt, ebenso halten Walchen- und Kochelsee den grössten Teil der Wassermengen zurück, so dass es im Bereich MÜNCHEN max. zur Warnstufe 3 kommen wird. INN, ALZ und SALZACH sind seit 25.04. durchgängig auf Meldestufe 3, teilweise sogar 4. Ausgleichsflächen sind wenige vorhanden, so dass sich eine Scheitelwelle Richtung INN bewegt. Im Bereich der nördlichen Zuflüsse der DONAU sind vor allem die Zuflüsse der ALTMÜHL, SCHWARZER LABER, NAAB und REGEN über die Ufer getreten und haben vor allem Übergänge und Ortschaften unter Wasser gesetzt. Alle Zuflüsse haben mittlerweile einen Großteil der Wassermenge in die Flüsse einfließen lassen. Durch weiter anhaltende Regenfälle drohen gerade im Bereich der DONAU, INN und ISAR Deichdurchweichungen und Deichbrüche. Ortschaften und Ansiedlungen in gewässernahen Bereichen sind durch Überschwemmungen bedroht. ‘Wasserrettungsübung BAYERN 2009 – Marschbefehl’ weiterlesen